Das Wunderreich von Nirgendwo
Auf der Flucht vor einer Bande brutaler Jungen aus seinem Kinderheim versteckt sich der Waisenjunge Daniel Holmes in einem geheimnisvollen Laden voller fantastischer Gegenstände, dessen seltsam aussehender Inhaber Lucien Silver gar nicht erfreut über
sein Eindringen ist - noch erstaunter ist er, als Daniel am nächsten Tag wiederkommt, denn normalerweise können sich Besucher an sein "Wunderreich von Nirgendwo" nicht erinnern, den magischen Laden, in dem sich eine fantastische Welt verbirgt mit einem unterirdischen Goldsee, einem Zauberwald mit Drachen und Unterwasserwelten. Silver erkennt Daniels magische Fähigkeiten und bietet ihm eine Stelle als Lehrling an. Der ist begeistert von der Möglichkeit, mit Hilfe des "Buches der Wunder" eigene fantastische Räume erschaffen und mit dem Wunderreich und Silvers Tochter Ellie durch Raum und Zeit reisen zu können. Erst allmählich lernt er auch die Gefahren dieses magischen Reichs kennen, denn Silver ist ständig auf der Flucht vor seinem grausamen ehemaligen Meister Vindictus Sharpe und verliert allmählich die Kraft, seine fantastische Welt zu erhalten. Schließlich muss Daniel versuchen, mithilfe seiner Fantasie Sharpe zu besiegen und das Wunderreich zu retten. - Eine fantasievolle und meist spannende Geschichte, die aber etwas langatmig erzählt wird. Lesefutter für Fantasyfreunde.
Gudrun Eckl
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Wunderreich von Nirgendwo
Ross Mackenzie
Verl. Freies Geistesleben (2017)
366 S. : Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 11