Gleich ungleich gesellt sich gern

Die Geschichten in diesem Buch sind so unterschiedlich wie auch wir Menschen alle ganz unterschiedlich sind. Wir sehen in den Geschichten, wie aus diesen Unterschieden neue, manchmal überraschende Verbindungen entstehen, wie jeder und jede mit seiner Gleich ungleich gesellt sich gern und ihrer Einzigartigkeit Teil eines großen Ganzen ist. Die Geschichten lassen uns innehalten und darüber nachdenken, ob es gut ist, zu vergleichen und zu bewerten. So lesen wir zum Beispiel von einer kleinen Ente, die morgens viel länger schläft als ihre Geschwister. Das finden alle komisch. Doch am Abend kann sie ihre Familie dadurch retten, als sich ein Steinmarder anschleicht und die Ente als einzige noch wach ist. Oder wir lesen von einem kleinen Krokodil, das von allen geärgert wird. Doch es freundet sich mit einem Vogel an, der ihm ab diesem Zeitpunkt immer die Zähne sauber hält. Am Ende hilft er sogar einem der gemeinen Krokodile, als das Zahnschmerzen hat, und die Ärgereien haben ein Ende. Auch die Geschichte von Abina, die plötzlich nicht mehr in die Schule kommt, zeigt, wie wichtig Zusammenhalt ist. Denn der Grund sind größere Jungs, die Abina ärgern und sagen, sie solle zurück nach Afrika gehen. Doch ihre Klasse ist gemeinsam stärker und stellt sich den Ärgerern mutig entgegen. – Diese 14 fantasievollen und liebevollen Geschichten bieten viele Gesprächsanlässe übers Anderssein, über Gemeinsamkeiten, über Gemeinschaft und Zusammenhalt und können so dazu beitragen, dass wir neue Perspektiven einnehmen.

Ulla Hittmeyer

Ulla Hittmeyer

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Gleich ungleich gesellt sich gern

Gleich ungleich gesellt sich gern

14 Elbautorinnen ; mit Illustrationen von Zobel, Franziska Viviane.
Verlag Freies Geistesleben (2026)

141 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.

MedienNr.: 755853
ISBN 978-3-7725-3200-9
9783772532009
ca. 18,00 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 6
Systematik: KE
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