Passage der Totenbeschwörer
Walküre wollte sich eigentlich zur Totenbeschwörerin ausbilden lassen, doch es gibt einen Haken. Damit diese die Macht übernehmen können, brauchen sie als Kraftquelle das Leben der Hälfte der Weltbevölkerung. Das ist Walküre und Skulduggery
dann doch zu viel und Walküre lässt ihr Ansinnen fallen. Nun haben die Beiden allerdings ein Problem: die neue Chefin der Totenbeschwörer will sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen lassen. Es wird wieder turbulent und gefährlich. - Von allen Fans sicher heiß ersehnt, ist nun der vorletzte Band der Reihe erschienen. Knapp 600 Seiten geballte Action, witzige Dialoge und unerwartete Wendungen erwarten den Leser, doch ganz ungetrübt ist das Lesevergnügen nicht. Allmählich schießt Landy über das Ziel hinaus, wird die Handlung teils krude und teils sehr gewalttätig. Für Jugendliche ab 12, wie vom Verlag angegeben, ist der Titel noch nicht wirklich geeignet, dennoch werden sich die Fans der Serie davon nicht abhalten lassen. Auch hier gilt wie bei allen anderen Bänden der Reihe: Ohne Kenntnis der vorherigen Titel ist die Handlung, die direkt an den Vorgänger anknüpft, nicht verständlich, man braucht alle Bände.
(Übers.: Ursula Höfker)
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Passage der Totenbeschwörer
Derek Landy
Loewe (2012)
Skulduggery Pleasant ; 6
573 S.
fest geb.