Rhapsodie in schwarz

Der zweite und letzte Teil der Reihe setzt direkt nach den Ereignissen von Teil eins (BP/mp 16/497) ein und der Leser/die Leserin begleitet Davy und ihre Freunde Sabine, Sean und Gil dabei, wie sie versuchen, ins sichere Mexiko zu fliehen. Davy wird Rhapsodie in schwarz bei der Überquerung eines Flusses jedoch von den anderen getrennt und angeschossen, allerdings wird sie durch Zufall vom Kommandanten einer Widerstandszelle gerettet. Im Folgenden muss sie sich der Frage stellen, ob sie in den USA bleiben und kämpfen oder doch nach Mexiko weiterfliehen möchte. Zu allem Überfluss verliebt sie sich noch in ihren Retter, was in der Zelle zu heftigen Reaktionen führt. - Dieser letzte Teil ist genauso kurzweilig geschrieben wie der erste, allerdings bekommt man als Leser/in manchmal das Gefühl, dass Jordan schnell mit ihrer Geschichte abschließen will und sich manches einfach zu glatt zusammenfügt. Auch wenn sie das Potential des Stoffes nicht bis zum Letzten ausgereizt hat, bleibt das Buch trotzdem eine empfehlenswerte Lektüre für Leser/innen, die sich gerne in die Welt einer Dystopie stürzen. (Übers.: Ulrike Brauns)

Anna Heinzle

Anna Heinzle

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Rhapsodie in schwarz

Rhapsodie in schwarz

Sophie Jordan
Loewe (2017)

Infernale ; 2
381 S.
fest geb.

MedienNr.: 840051
ISBN 978-3-7855-8369-2
9783785583692
ca. 18,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: J
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