Göttlich verloren
Helen ist nicht gewillt, von ihrer großen Liebe Lucas zu lassen. Als Halbgöttin kann sie als Einzige im Hades wandeln, um die Furien zu bekämpfen. Doch alleine gelingt ihr das nicht und so stellt ihre Mutter ihr den jungen Orion zur Seite, der sie
unterstützen soll. Doch es kommt noch schlimmer, denn ihre Feinde verbünden sich. Eine Neuauflage des Trojanischen Krieges scheint unausweichlich. - Die Fortsetzung von Angelinis von der griechischen Mythologie inspiriertem Fantasyroman "Göttlich verdammt" (Bd. 1: BP/mp 11/939) zeichnet sich durch häufigeres Kampfgetümmel aus, die Liebesgeschichte zwischen Helen und Lucas gerät etwas in den Hintergrund. Dafür lebt die Autorin zunehmend ihre Faszination für den griechischen Götterhimmel aus und lässt vermehrt antikes Personal durch ihr Buch geistern. Allerdings ist für das Verständnis der Handlung die Kenntnis des ersten Bandes unerlässlich, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht. Für diejenigen, die Probleme mit der Vielzahl der Charaktere und deren Zugehörigkeiten haben, gibt es ein Glossar. - Im nächsten Frühjahr kommt dann der Abschlussband der spannenden und ideenreichen Trilogie endlich auf den Markt. Für alle Fans des Genres sehr empfohlen!
Beate Mainka
rezensiert für den Borromäusverein.
Göttlich verloren
Josephine Angelini
Dressler (2012)
Göttlich-Trilogie ; 2
510 S.
fest geb.