Der Tag war lang
Martina findet am Abend in ihrer Küche einen kleinen Eisbären. Was er wohl will? In den Kühlschrank natürlich, denn in der Küche ist es ihm viel zu heiß. In der nächsten Geschichte nimmt Meike den Spruch ihrer Mutter, dass sie immer mit dem
Kopf durch die Wand will, zu wörtlich. Doch mit etwas Gips lässt sich sicher auch das Loch wieder kitten. In der nächsten Geschichte bekommt Heidi von ihrer Tante Ina eine weiße Zauberbohne geschenkt, in der sich drei kleine Elefanten befinden. Heidi erlebt daraufhin eine ungewöhnliche Geschichte. Jens möchte nicht ins Bett. Er muss doch noch sein Bild fertig malen. Der Baum braucht noch Äste, kleine Zweige und viele, viele Vögel. Immer wieder findet Jens etwas Neues was er noch malen muss. So viel, dass er darüber einfach auf seinem Bild einschläft. Die Sammlung von 35 Geschichten und Gedichten, mit denen auch der größte Schlafmuffel gern ins Bett geht, sind teils heiter und lustig, aber auch nachdenklich oder einfach nur schön. Schwarz-Weiß-Illustrationen unterstützen den Text. Empfehlenswert.
Veronika Remmele
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Tag war lang
Gina Ruck-Pauquèt
Sauerländer (2011)
108 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 8