Der kleine Hirte und der große Räuber

Als die Hirten die Nachricht von der Geburt des Retters erhalten, macht sich auch der kleine Hirte auf. Er nimmt Milch, Brot und Schinken als Gaben mit. Unterwegs verschenkt er seine Decke an einen frierenden Alten, seine Milch an ein durstiges Mädchen Der kleine Hirte und der große Räuber und das Essen an einen großen Räuber, der ihn schon die ganze Zeit verfolgt und dessen Magen ganz fürchterlich knurrt. Im Stall angekommen, spürt der kleine Hirte, dass er ja gar nicht ohne Geschenk dasteht, bringt er doch einen großen Räuber mit. Der verwandelt sich unter den Augen des Kinds in einen großen Hirten. - Die Geschichte ist neu illustriert (Erstveröffentlichung 1984). Braun- und Erdtöne dominieren, die Darstellungen arbeiten vorherrschend mit graphischen Grundformen. Zusammen ergibt dies eine völlig andere Wirkung als mit den träumerisch-schwebenden Bildern von Josef Wilkon. - Eine bleibend schöne Geschichte, die ein Stück des Geheimnisses von Weihnachten enthüllt. Gerne allen Büchereien empfohlen, die die Erstveröffentlichung nicht (mehr) besitzen.

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Der kleine Hirte und der große Räuber

Der kleine Hirte und der große Räuber

von Lene Meyer-Skumanz. Mit Bildern von Constanze von Kitzing
Sauerländer (2011)

[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 351432
ISBN 978-3-7941-7309-9
9783794173099
ca. 13,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 4
Systematik: KK
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Auszeichnung: Religiöses Kinderbuch des Monats