Die Herrin der Paläste
Als Mumtaz Mahal, die über alle Maßen geliebte Frau des Mogulkaisers Jahangir nach der Geburt ihres letzten Kindes stirbt, verzweifelt er. Nur der Bau eines überdimensionalen Grabmales, des Taj Mahal, hält ihn am Leben. Die täglichen Pflichten
des Hofes und für das Mogulreich muss seine Tochter Jahanara hinter dem Schleier der Frauengemächer übernehmen. Sie lernt ebenso, die Begehrlichkeiten ihrer Brüder in der Nachfolge ihres Vaters zu lenken. Dass dabei ihre eigene Lebensgestaltung wie die Liebe zum Fürsten Najabat zu kurz kommen, ist nicht verwunderlich. - Der Roman - er beschließt nach "Pfauenprinzessin" (BP 03/1174) und "Kaiserin der Rosen" (BP 05/227) die Trilogie mit der Geschichte des Mogulreiches - baut auf genauen geschichtlichen Grundlagen auf und ist in der Bemühung um sorgfältige Darstellung teilweise komplex und wenig handlungsintensiv. Empfehlenswert für Leser/-innen mit Interesse für historische Ereignisse. (Übers.: Marion Balkenhol)
Susanne Körber
rezensiert für den Borromäusverein.
Die Herrin der Paläste
Indu Sundaresan
Krüger (2011)
392 S. : Kt.
fest geb.