Kubu und der zweite Tod von Goodluck Tinubu

Im einsam gelegenen Camp Jackalberry im Norden Botswanas, im Grenzgebiet zwischen Namibia, Sambia und Simbabwe, geschehen merkwürdige Dinge. Assistant Superintendent David Bengu, den alle wegen seines Aussehens nur "Kubu" (das Flusspferd) nennen, Kubu und der zweite Tod von Goodluck Tinubu wird mit den Ermittlungen beauftragt. Damit beginnt eine rasante knapp 500-seitige Kriminalgeschichte (vielleicht 100 Seiten zu viel), die den Leser mitnimmt auf Safari ins südliche Afrika und die wechselvolle Geschichte des Gebietes in den letzten 40 Jahren. Bei der Aufklärung des Mordes am unscheinbaren Lehrer Goodluck Tinubu und weiterer Opfer blickt der Leser fasziniert in eine fremde exotische Welt. Auf der Suche nach den Tätern, in die auch Kubus Familie verstrickt wird, geschehen unerwartete Wendungen und der Leser begleitet den sympathischen Detective bis zur Klärung der Hintergründe einer Geschichte von Tod, Vergewaltigung, Schmuggel und persönlicher Rache. - Spannend zu lesen, mit einer großen Prise Exotik gewürzt und mit Humor erzählt, malen die beiden Autoren Michael Sears und Stanley Trollip unter dem Pseudonym Michael Stanley ein buntes Bild des südlichen Afrika. Für viele Büchereien eine gelungene Bereicherung der außereuropäischen Kriminalliteratur. (Übers.: Stefanie Schäfer)

Wilfried Funke

Wilfried Funke

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Kubu und der zweite Tod von Goodluck Tinubu

Kubu und der zweite Tod von Goodluck Tinubu

Michael Stanley
Eichborn (2011)

485 S.
fest geb.

MedienNr.: 568083
ISBN 978-3-8218-6123-4
9783821861234
ca. 21,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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