Hormone in Balance
Die Autorinnen legen im ersten Drittel des Buches dar, welche Hormone es gibt, wie sich deren Ungleichgewicht auf den Körper auswirkt und wie sich mit der Ernährung mutmaßlich gegensteuern lässt. Die letzten zwei Drittel des Buches nehmen die zahlreichen
Rezepte ein. Das Buch basiert auf der Vorstellung, dass das, was wir essen, einen Einfluss auf den Hormonhaushalt hat. Wissenschaftlich begründet ist das nicht in jedem Fall und oft wird der tatsächliche Einfluss der Ernährung überschätzt. Als kritisch zu betrachten sind Aussagen, wie dass man mindestens einmal täglich Stuhlgang haben muss. Die Rezepte klingen schmackhaft. Die meisten Zutaten sind gut zu beschaffen und die Anleitungen lesen sich nachvollziehbar. Die stilistisch gelungenen Bilder der Gerichte machen direkt Appetit. Als Rezeptbuch geeignet.
Nicole Schuster
rezensiert für den Borromäusverein.
Hormone in Balance
Mia Lundin ; Ulrika Davidsson
Dorling Kindersley (2017)
167 S. : zahlr. Ill. (farb.)
fest geb.