Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär

Der Bär hat eine etwas starre Gesichtsmimik, die von anderen oft als unfreundlich empfunden wird bzw. die den Eindruck erweckt, als starre er andere an. In Wirklichkeit ist es eher ein Ausdruck von Hilflosigkeit, er weiß nicht, was und wie er kommunizieren Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär soll. Das verschafft ihm unangenehme und abgrenzende Reaktionen seiner Umwelt und treibt ihn weiter in die Isolation. Mit Hilfe des Frosches entdeckt er, dass ein Lächeln jede Situation auflockert, auch und vor allem bevor auch nur ein Wort gesprochen wird. Fortan sind seine sozialen Probleme behoben und er findet sogar Freunde. – Die sehr abstrakt und einfach gehaltenen Illustrationen vermögen es sehr treffend, die Bedeutung der Mimik herauszuarbeiten. Damit lässt es sich gut in der Förderung emotionaler Kompetenz bei Kindern einsetzen und um andere Gesichtsausdrücke erweitern (wie sieht es aus, wenn man wütend, traurig, ängstlich …ist). Das Buch zeigt auch, dass die häufig gebrauchte Entschuldigung "Ich habe gar nichts gemacht" manchmal an der Wahrnehmung des Gegenübers vorübergeht. Breit empfohlen, für Kinder ab 4 Jahren.

Birgit Karnbach

Birgit Karnbach

rezensiert für den Borromäusverein.

Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär

Wenn ich nicht so schüchtern wär, denkt der Bär

Text und Illustrationen: Duncan Beedie ; Übersetzung: Janna Heimberg
Dorling Kindersley Verlag GmbH (2025)

[48] Seiten : farbig
fest geb.

MedienNr.: 621122
ISBN 978-3-8310-5050-5
9783831050505
ca. 13,95 € Preis ohne Gewähr
Systematik: KK
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