Furye

Die Ich-Erzählerin Alec erfährt aus den Nachrichten von einem tragischen Unfall, doch sie ahnt, was wirklich geschehen ist. Damit taucht sie ein in eine Reise in die Vergangenheit, in die schöne Stadt am Meer, die sie vor 20 Jahren verlassen hat. Furye Damals hatte sie, die aus einer Migrantenfamilie kam, es durch ein Stipendium in ein wohlhabenderes Viertel geschafft. Dort hat sie mit Meg und Tess das Trio der Furien gebildet, deren Ziel es war, sich am Patriarchat zu rächen, zum Beispiel am übergriffigen Sportlehrer oder an Tess‘ Vater, der immer ihre Mutter grün und blau prügelte. Und Alec sollte ihr Heldenepos aufschreiben. Damals hatte sich Alec in Romain verliebt. Doch als sie schwanger geworden war, hatte sein Vater sie zur Abtreibung gezwungen und den Kontakt unterbunden. Den Fötus hatten die drei Furien unter einem Stein in Megs Garten begraben. – In der Jetztzeit hat Alec Romain gegoogelt, ihn beobachtet, mit ihm das Gespräch gesucht. Sie hat ihm erzählt von ihrer Depression, ihren Tabletten, von ihrem gemeinsamen Kind und von dem Stein im Garten. – In ihrem dritten Roman lässt die Autorin schmerzhafte Wunden wieder aufreißen. – Keine leichte Sommerlektüre, wie das blaue Pool-Cover suggeriert.

Karin Blank

Karin Blank

rezensiert für den Borromäusverein.

Furye

Furye

Kat Eryn Rubik
DuMont (2025)

349 Seiten
fest geb.

MedienNr.: 622993
ISBN 978-3-8321-8194-9
9783832181949
ca. 24,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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