Das Grab im Schnee

In einem Schrebergarten in Berlin wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Kommissar Breschnow und sein Team übernehmen den Fall. Zunächst einmal bleiben die Hintergründe des Verbrechens unklar, und Neuschnee hat eventuell vorhandene Spuren zugedeckt. Das Grab im Schnee Die junge Frau arbeitete als Assistentin in den UFA-Studios und war mit einem der Produzenten liiert. Der Klatsch sagt ihr zudem eine Affäre mit dem Studioleiter nach. Breschnow und seine Leute fangen an zu graben und finden auch bald ein Motiv. Dann gibt es eine zweite Leiche. - Die Geschichte ist insgesamt etwas fade erzählt, es gelingt der Autorin nicht so recht, mit Spannung, besonderem Erzählstil oder überzeugenden Charakteren zu punkten. Die Personen bleiben flach und erfüllen die üblichen Klischees (hier z.B. der zynische, machtgeile und gewalttätige Studioleiter oder auch auf der anderen Seite der chaotische, trunksüchtige, oft unfreundliche Kommissar, der auch mal mit kleinen illegalen Aktionen ans Ziel kommen will). Die nach und nach zu erahnenden Hintergrundstrukturen können nicht überzeugen. Der Krimi ist keine schlechte Lektüre, bietet aber auch nichts Besonderes und ist handwerklich eher nur durchschnittlich.

Ulrike Braeckevelt

Ulrike Braeckevelt

rezensiert für den Borromäusverein.

Das Grab im Schnee

Das Grab im Schnee

Connie Roters
Berlin-Verl. (2015)

Berlin-Verlag-Taschenbuch ; 1049
477 S.
kt.

MedienNr.: 812215
ISBN 978-3-8333-1049-2
9783833310492
ca. 9,99 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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