Familie Pompadauz - 2. Eine unfassbar fiese Falle
In der ersten Folge setzte das Jahrfahrtskarussel auf dem Dachboden des kleinen Hotels in Rippelpolde während eines heftigen Gewitters zum Zeitsprung an und beförderte den Besitzer, seine Tochter, Personal und Gäste gemeinsam aus dem Jahr 1912 in
die fremde Welt des Jahres 2011 (vgl. BP/mp 11/952). Die Situationskomik, die sich aus dem Aufeinanderprallen der beiden Jahrhunderte ergibt, die skurrilen, pointiert gesprochenen Charaktere und die vielen witzigen Details (so z.B. die sechs Doktortitel der geltungssüchtigen Museumsdirektorin), deren Hintersinn sich für Kinder freilich nicht immer erschließt, können jedoch nicht darüber hinweg helfen, dass die Handlung im zweiten Band recht dürftig ist und von Wiederholungen lebt. Im vorliegenden Band versucht die Hotelgesellschaft das fehlende Teil eines Amuletts wiederzufinden, mit dem sich das Karussell starten und die Zeitreise rückgängig machen ließe. Über viele Episoden hinweg misslingt die Wiederbeschaffung immer nur um Haaresbreite, bevor am Ende noch die ganze Gesellschaft in Schwierigkeiten gerät. Sie werden von der Leiterin des Stadtmuseums in einen Glaskasten gesperrt, um als lebende Ausstellungsstücke die Vergangenheit anschaulich zu machen. Am Ende geht alles gut aus und das Amulett gehört ihnen. Leider funktioniert das Jahrfahrtskarussell trotzdem noch nicht richtig und so muss man wohl mit weiteren Bänden rechnen.
Ute Sand
rezensiert für den Borromäusverein.
Familie Pompadauz - 2. Eine unfassbar fiese Falle
Franziska Gehm. Gesprochen von Robert Missler
Jumbo (2011)
Familie Pompadauz / Franziska Gehm ; 2
2 CDs
CD
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9