Ein Roboter auf der Flucht
Ada ist wissbegierig und lernversessenen und findet in ihrer Klasse keine Freundin. Drei Jahre spart sie, um diese Lücke durch eine "Froindin" aus der Fabrik K.I.E.F. (künstliche Intelligenz, echte Freundschaft) zu füllen. Perfekt soll die werden,
Adas Lernerfolg noch steigern und ihr in ihrer Klasse zu mehr Ansehen verhelfen. Als ein Androide mit schönen Augen, aber missglückter Software in ihr Haus kommt, freut sich nur ihr etwas altmodisch-anarchistischer Opa darüber, der dem neuen Hausbewohner sofort Sponti-Sprüche aus seiner Jugend beibringt. Ada ist entsetzt und nennt den Androiden KB, künstliche Blödheit. Dann wird ihre tatsächliche bestellte Froindin geliefert, die sich allerdings zu Schrott hopst. Allmählich erkennt sie den Wert der nicht perfekten Maschine, die als Fehlprodukt der Fabrik verschrottet werden soll. Hinter der witzigen Geschichte steckt aber weit mehr als die Gags des unkonventionellen Opas und die Pannen der KB. – Gute Unterhaltung mit Tiefgang, sehr empfehlenswert.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Roboter auf der Flucht
Franziska Gehm ; mit Illustrationen von Stefanie Jeschke
Rotfuchs (2024)
Ada und die Künstliche Blödheit ; [1]
236 Seiten : Illustrationen
kt.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10