Gryphony - Der Bund der Drachen
Melody vermisst den Greifen Agravain, nach dessen gelungener Flucht zwielichtige Gestalten auf der schottischen Insel auftauchen. Als es ihr gelingt, sich bei einem Schulausflug mit ihm zu treffen, werden er und Melodys Freund Roddy gefangen genommen.
Der letzte Drache und die Nachfahren der Mitglieder des Drachenbundes haben finstere Pläne. Wie kann Melody ihre Freunde befreien, ohne selbst gefasst zu werden? - Der zweite Teil der Trilogie knüpft nahtlos an das Ende des ersten (BP/mp 16/512) an, dessen Inhalt als bekannt vorausgesetzt wird, da nur wenige Stichworte das frühere Geschehen vergegenwärtigen. Neue Figuren tauchen auf, deren Rollen teilweise noch nicht ganz klar sind. Wie immer lässt der mittlere Teil einer Trilogie die Zuhörer mit vielen ungeklärten Fragen "in der Luft hängen", was das ungeduldige Warten auf Teil drei noch intensiviert. Die in der Fantasy-Literatur selten zu findende Figur des Greifen wird vom Autor in den Mittelpunkt gerückt und bereichert so das Genre um einen neuen "Mitspieler". Über den Sprecher Kaminsky braucht dagegen wohl nichts mehr gesagt zu werden. - Die Empfehlung entspricht der für den ersten Teil ("Inhaltliche wie formale Qualität finden bereits in kleinsten Hörbuchbeständen sicher begeisterte Zuhörer/innen"), allerdings mit der Einschränkung, dass die Anschaffung von Teil 2 alleine sinnlos ist.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Gryphony - Der Bund der Drachen
Michael Peinkofer. Gesprochen von Stefan Kaminsky
Goya libre (2015)
Gryphony ; 2
3 CD (ca. 249 Min.)
CD
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10