Zwischenwelten
Schon seit Jahren steigt Tio für einen Zaubertrick seines Vaters in eine schwarze Kiste und kommt wieder heraus. Doch zusammen mit Ayse, einer Freundin, gelangt er durch die Kiste in eine andere Welt. Sie scheinen sich in einem Computerspiel zu bewegen,
in dem sich zwei verfeindete Völker gegenüberstehen. Tio und Ayse müssen in der virtuellen Welt selbst herausfinden, was ihre Aufgabe ist. Sie können zwischen Leveln wechseln und gehen schließlich in ein Level zurück, in dem sie hoffen können, die Entwicklung der beiden Völker in eine positive Richtung lenken zu können. Nachdem sie die virtuelle Welt zum letzten Mal verlassen haben, trennen sich auch ihre Welten voneinander; Tio und die Wanderbühne seines Vaters sind verschwunden. - Gelungener Roman, dessen Helden sich in der virtuellen Welt mit durchaus abstrakten Problemen beschäftigen müssen und daran auch wachsen. Empfohlen.
Cornelia Klöter
rezensiert für den Borromäusverein.
Zwischenwelten
Mariëtte Aerts
Baumhaus (2012)
383 S.
fest geb.