Zerbrechliches Herz
Rose und ihre Freundinnen starten ins letzte aufregende Highschooljahr und alle drei haben sich geschworen, mit einem festen Freund auf die Uni zu wechseln. Keiner zweifelt daran, dass es Rob sein wird, der Rose nach Stanford begleiten wird. Die zwei
sind wie geschaffen füreinander, wäre da nicht Julia, Roses gleichaltrige Cousine, die nach langen Jahren in LA mit ihrer Familie zurück in die Kleinstadt zieht. Rob verliebt sich Hals über Kopf in die hübsche Blondine. Zu spät merkt Rose, dass Julia nichts an Rob liegt und sie nur auf Rache für eine vermeintliche Schmach in ihrer Kindheit sinnt, doch sie kann an dem sich anbahnenden tragischen Ausgang der Geschichte nichts mehr ändern. - Die moderne Interpretation des Romeo-und-Julia-Stücks von Shakespeare legt die Handlung der verfeindeten Familien und des daraus entstehenden Dramas in den Hintergrund. Wichtiger ist hier die Sicht auf die neue Figur der unscheinbaren Rose, die den beiden tragischen Figuren eng verbunden ist und am Ende gestärkt aus der Tragödie hervorgeht. Eine schöne, mitreißende Liebesgeschichte, wie sie auch zu Shakespeares Zeiten hätte passieren können. (Übers.: Alexandra Rak)
Stefanie Simon
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Zerbrechliches Herz
Rebecca Serle
Baumhaus (2014)
271 S.
fest geb.