Vom Pech verfolgt
Auf einem Jahrmarkt "verflucht" eine Wahrsagerin den Schüler Riley. Zudem ist seine Freundin nach Australien verzogen. Er hält sich für verflucht, weil ihm ein Missgeschick nach dem anderen passiert. Vom Superkleber, der die halbe Klasse zusammenhält,
so dass die Feuerwehr sie befreien muss, bis zum Ausflug ans Meer, wo Riley einen Hund namens Hai rufen will und dadurch eine Panik auslöst. Es wäre alles noch viel schlimmer gekommen, gäbe es da nicht den Neuen in der Klasse, der Riley immer wieder aus der Patsche hilft, weil er mit ihm Freundschaft schließen will. Das wäre beinahe noch gescheitert... - Die Vorstellung, Opfer eines Fluches geworden zu sein, nimmt der Autor, um den Verlust der Freundin greifbar zu machen. Im Gegenzug baut er Brad Chicago als rettenden Helfer auf, als Freund, der auch in misslichen und peinlichen Situationen zu Riley hält. Zu zweit ist die dümmste Panne leichter zu durchstehen. Unterhaltsam zu lesen.
Pauline Lindner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Vom Pech verfolgt
Simon James Green ; mit Illustrationen von Aleksei Bitskoff ; Übersetzung aus dem Englischen von Kanut Kirches
Baumhaus (2022)
Rileys verrücktes Leben
245 Seiten : Illustrationen
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 9