Whisperling
In der Familie der Devonas haben alle Frauen die Fähigkeit, mit den Seelen Verstorbener in Kontakt zu treten. Sie sind Whisperlinge. Auch Peggy besitzt diese Fähigkeit, was sie aber besser geheim hält. Zu groß sind Misstrauen und Anfeindungen in
ihrem Dorf, nachdem unter Leitung des unangenehmen Pastors sich sogar eine Hexenjagd auf Whisperlinge formiert. Nur im Bestattungsinstitut ihres Vaters hat sie Gelegenheit, ihre Fähigkeit heimlich zu nutzen. Doch dann wird ihre beste Freundin Sally wegen Mord an ihrer Dienstherrin verhaftet und soll gehängt werden. Peggy ist von Sallys Unschuld überzeugt und zieht zu ihrem Onkel, der einen in ihren Augen albernen Zirkel für übersinnliche Phänomene betreibt. Den möchte Peggy sich zu Nutze machen, um Sally vor dem Strang zu retten. In einem dramatischen, übersinnlichen Wettlauf gelingt es in gemeinsamer Aktion von Peggy und ihren Vorfahren im letzten Moment, die Hinrichtung zu verhindern. – Geister nehmen hier eine wichtige Rolle ein. Sie sind freundlich und hilfsbereit dargestellt. Nur der üble Pastor erhält durch sie seine gerechte Strafe. Kann älteren (mindestens zehn Jahre), nicht allzu sensiblen Kindern empfohlen werden.
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Whisperling
Hayley Hoskins ; Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Raimer-Nolte
Baumhaus (2025)
336 Seiten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10