Der Ruf des Drachen
Aria trägt das Dreamslinger-Gen in sich, durch das sie Elementarmagie wirken kann. Dies ist eine große Herausforderung für sie. Gut, dass ihr Vater ein Internat gegründet hat, in dem Dreamslinger lernen, mit Nicht-Dreamslingern harmonisch zusammenzuleben.
Hier lernen sie ihre elementaren Kräfte durch ein Mantra zu bändigen. Doch ihr Vater bekommt Ärger mit der Regierung. Die einzige Lösung scheint zu sein, dass Aria in das Königreich Hanguk in Korea reist, um dort zu spionieren und zu beweisen, dass der Royale Bund verantwortlich für die Masseneruption ist, bei der auch Arias Mutter starb. Gut, dass das Königreich gerade jetzt Probanden sucht, die durch Prüfungen ihre Fähigkeiten beweisen müssen. Wird Aria alle Prüfungen bestehen? Fliegt sie am Ende doch noch als Spionin auf? Kann es sein, dass sie ihre Kräfte gar nicht bändigen muss, sondern positiv einsetzen kann? – Eine Geschichte rund um Freundschaft, Selbstfindung, Mut und viel Fantasie. Auf Aria, die sich stets nach der Anerkennung ihres Vaters sehnt, lastet viel Verantwortung. Die Autorin schafft es, eine zauberhafte Welt zu beschreiben, in die man voll und ganz eintauchen kann. Sie nimmt den Leser mit in Arias Gefühlswelt. Die bunten Farben des Covers spürt man auch beim Lesen der Geschichte. Eine Leseempfehlung für alle Fans von Fantasiegeschichten.
Corinna Meierhöfer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Der Ruf des Drachen
Graci Kim ; Übersetzung aus dem neuseeländischen Englisch von Ulrike Raimer-Nolte
Baumhaus (2025)
324 Seiten : Illustrationen (teilweise farbig), Karten
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10