Gespenster gibt es doch!
Dem ehemals erfolgreichen Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram ist schon seit Jahren die Lust aufs Schreiben vergangen. Hoch verschuldet muss er nun endlich wieder einen Bestseller verfassen. Und das ausgerechnet in einem Geisterhaus, in dem er mit dem
elfjährigen Severin und dem Geist Olivia zusammenwohnt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten werden die drei aber zu einem Super-Team und mit dem Schreiben klappt es auch wieder - wenn auch anders als gedacht. Besonders reizvoll ist an dieser Geschichte, dass sie komplett in Briefen bzw. kleinen Notizen aus Zeitungen und Manuskriptfetzen erzählt wird. Die Briefe sind - je nach Verfasser - nicht nur in der Schrift, sondern auch in Ton und Sprache sehr unterschiedlich. Dadurch wirkt die Erzählung frech, erfrischend und sehr lebhaft. Zum besonderen Stil des Buches passen die ausdrucksstarken Skizzen. - Ein amüsantes Buch (die Fortsetzung soll im Sommer erscheinen), das Spaß macht. Gerne empfohlen. (Übers.: Nina Schindler)
Nicole Schuster
rezensiert für den Borromäusverein.
Gespenster gibt es doch!
Kate Klise. Ill. von M. Sarah Klise
Gerstenberg (2011)
Friedhofstraße 43 ; 1
151 S. : zahlr. Ill.
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 10