Zwischen Himmel und Erde
Die Erzählung beginnt mit einer Priesterweihe vor Notre-Dame, Paris, im Jahre 1934, die für den Seminaristen Vango, 19 Jahre, leider anders verläuft, als gedacht. Er muss fliehen, da er, obwohl unschuldig, des Mordes an einem alten Pater verdächtigt
wird. Von dieser anfänglichen Erzählsituation wird rückblickend Vangos junges Leben aufgeblättert, beginnend beim Findelkind auf der Insel Salina (Äolische Inseln). Dabei geht es vom Tyrrhenischen Meer, über Friedrichshafen am Bodensee bis Inverness in Schottland, und auch Moskau spielt eine Rolle bei der Jagd nach Vango und der Frage nach seiner geheimnisvollen Herkunft. - Der erste Band um einen besonderen Jungen, der mit viel Abenteuer, Krimihandlung und Geschichtlichem rasant erzählt wird. Ein aufregender, vielseitiger Lesegenuss! Danach wartet man gespannt auf die Fortsetzung, um mehr über das Geheimnis um Vango und die Zukunft der Liebe zu Ethel zu erfahren. - Ein gutes Buch, das vieles vereint - gerne empfohlen. (Übers.: Tobias Scheffel u. Sabine Grebing)
Karin Steinfeld-Bartelt
rezensiert für den Borromäusverein.
Zwischen Himmel und Erde
Timothée de Fombelle
Gerstenberg (2011)
Vango / Timothée de Fombelle ; 1
395 S. : Kt.
fest geb.