Das kleine Seelencafé

Neben dem Dorffriedhof steht schon länger ein Haus leer. Bei der Grabpflege auf dem Friedhof kommt Fine die Idee, dass hier ein kleines Café doch ein wunderbarer Treffpunkt sein könnte. Kurzerhand spannt sie ihre Freundinnen, alle Anfang 60 wie Das kleine Seelencafé sie, ein und holt sich bei Orts- und Kirchengemeinde Unterstützung. Bei der Umsetzung kommt Hilfe aus dem ganzen Dorf, auch von den Handwerksbetrieben, und so kann das "Seelencafé" bald eröffnen. Wie geplant wird es zunehmend ein Ort, an dem Glück und Unglück besprochen und Konflikte gelöst werden. - Der kurze Roman klingt wie erzählte Wirklichkeit; er ist unaufgeregt und auch im Ablauf vorhersehbar. Viele Alltäglichkeiten und typisierte Verhaltensweisen - auch die eines Dorflebens - kommen zur Sprache.

Susanne Körber

Susanne Körber

rezensiert für den Borromäusverein.

Das kleine Seelencafé

Das kleine Seelencafé

Inge Zinßer
Gmeiner (2023)

232 Seiten
kt.

MedienNr.: 615699
ISBN 978-3-8392-0462-7
9783839204627
ca. 12,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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