Der Meister der Karten

1478 wächst im Dorf Wolfenweiler der Metzgersohn Martin heran, der schon mit 6 Jahren heimlich Mond und Sterne beobachtet. Er sieht auch den Polarstern, an dem sich die Seefahrer orientieren. Mit Hilfe des Pfarrers kann der Vater überzeugt werden, Der Meister der Karten den Sohn zur Lateinschule nach Freiburg gehen zu lassen. Er ist begeistert von Kosmographie und jubiliert, als er ein „Astrolabium“ (Sternenkarte mit Drehscheibe) geschenkt bekommt. In Basel erlernt er das Druckerhandwerk. Sein Weg führt ihn nach Lissabon, wo er dank der Hilfe eines Freundes die von ihrem gewalttätigen Gatten Enzo geflohene, schöne Spanierin Elena kennenlernt und sich in sie verliebt. Enzo kehrt aber nach einer langen Seefahrt überraschend zurück, sucht seine Frau und hält sie nun in einer Villa in Cadiz gefangen. Bei einer Befreiungsaktion wird er erdolcht. Martin zieht vorerst ohne die schwangere Elena, der er die Reisestrapazen ersparen will, nach Lothringen und stellt die erste „Globussequenzkarte“ (mit dem neuen von ihm so genannten Kontinent „America“) vor. Wird er Elena wiedersehen? Johanna von Wild, Autorin von Kriminal- und historischen Romanen, legt hier ein spannendes und rührendes Buch mit viel geschichtlichem Hintergrund (Entdeckung Amerikas 1492 usw.) vor.

Berthold Schäffner

Berthold Schäffner

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Meister der Karten

Der Meister der Karten

Johanna von Wild
Gmeiner (2024)

409 Seiten : Karten
kt.

MedienNr.: 618570
ISBN 978-3-8392-0574-7
9783839205747
ca. 16,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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