Alpenverschwörung

Der Kantonspolizist Bernauer übernimmt die Aufklärung eines Falles von einem Kollegen, der im Krankenhaus liegt. Es geht um den Chief Innovation Officer Staudacher, der für alle sichtbar, während einer Videokonferenz des Pharmaunternehmens Freimupharm Alpenverschwörung umgebracht wurde. Die Ermittlungsarbeiten laufen schnell aus dem Ruder. Bald schält es sich heraus, dass ein Buch aus dem Mittelalter, das Liber herbarum medicarum muriensis, eine besondere Rolle spielt. Auf der Suche danach kommt es im Kloster Muri zu einem Mord. Der für die Klosterbibliothek verantwortliche Leiter, der dem Kommissar Informationen geben wollte, wird auch umgebracht. Auf der Suche nach dem Buch, von dem es anscheinend nur eine Kopie gab, fuhren Bernauer und sein Kollege Ponte durch die Schweiz bis nach Südtirol, wo sie in Klöstern hofften, das besondere Buch zu finden. Leider vergeblich! Diese Fahrt wird in ihrer Erzählung von Kurzgeschichten mit Randerscheinungen begleitet, die für die Lösung der Fälle keine Rolle spielen aber die Lesezeit verlängern. Zwei Verbrecher, die sie verfolgen, lassen eine zusätzliche Spannung aufkommen. Sehr bald ist klar, dass die auch das Buch wollen. So zieht sich die Geschichte dahin, bis die beiden Polizisten wieder daheim sind. Sie besuchen die Kollegen im Krankenhaus, der die Ermittlung ausgelöst hat, wobei es dann auch noch zu Schüssen im Krankenzimmer kommt. Dabei wird bald klar, dass das Buch gesucht wird, weil es ein pflanzliches Rezept für die Behandlung von Parkinson enthält. Finanziell wäre das ein Höhepunkt. Leider verunglücken die beiden Verbrecher, die das Buch in ihre Gewalt gebracht haben und das Buch verbrennt in ihrem Auto. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen.

Gerd Fleder

Gerd Fleder

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Alpenverschwörung

Alpenverschwörung

Martin Rüfenacht
Gmeiner (2025)

298 Seiten : Illustrationen
kt.

MedienNr.: 754965
ISBN 978-3-8392-0843-4
9783839208434
ca. 15,00 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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