Brand im Alpenland
Laura möchte in aller Ruhe in ihrem neuen Job als Assistentin der Hoteldirektion einen neuen Lebensabschnitt beginnen. Doch irgendwas ist komisch. Erst kommt es zu einem Streit zwischen ihr und dem Besitzer des Nachbarhotels. Dann stellt sie fest,
dass ihr Chef geheime Dokumente im Safe seines Büros aufbewahrt. Und als dann das Nachbarhotel abbrennt und die verbrannte Leiche des verfeindeten Besitzers gefunden wird, ist für Laura die Ruhe vorbei. Schließlich wird auch sie verdächtigt, das Hotel in Brand gesetzt zu haben. Da hilft es auch nicht, dass ihr Freund bei der Polizei arbeitet. All das kommt obendrein in die Vorbereitungszeit der Skiweltmeisterschaft, die 2027 in Crans-Montana stattfinden soll. – Die Autorin, die selbst aus der Schweiz kommt und im Hotelgewerbe gearbeitet hat, schreibt eine Kriminalgeschichte rund um ihre Heimat, das Wallis. Der kurzweilige Krimi ist in einer netten Erzählung eingebettet in die reale Gegebenheit der bevorstehenden Skiweltmeisterschaft. Zum Schluss wird es nochmal richtig spannend und nimmt richtig an Fahrt auf. Einige Ausdrucke und Formulierungen wirken durch den Schweizer Einfluss etwas fremd, erschließen sich aber aus dem Kontext.
Corinna Meierhöfer
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Brand im Alpenland
Christine Bonvin
Gmeiner (2025)
247 Seiten
kt.