VIER
Eine mit dem Schwert geköpfte Leiche wird gefunden - auf ihrer Stirn ist die Zahl "I" eingeritzt. Das Team um den Ermittler Martin Paulus wird wieder durch eine BKA-Mitarbeiterin unterstützt und ist lange auf der Suche nach dem Täter (s. "Zehn",
2020, in BP/mp nicht bespr.). In kurzen Kapiteln und unterschiedlichen Perspektiven wird eine durchaus spannende Mordserie und ihre vorläufige Aufklärung beschrieben. Allerdings zeigt der Krimi einige Schwächen: die Eheprobleme des Hauptermittlers und der Umgang mit der neuen Kollegin (und Liebe) wirken so unecht wie die regelmäßig erwähnten Lieder und ihre (frühere) Bedeutung für Paulus. Der nicht komplette inhaltliche Abschluss des Autors könnte auf einen Folgeband deuten. Möglich für alle Büchereien, aber kein "Muss".
Michael Müller
rezensiert für den Borromäusverein.
VIER
Andy Neumann
Gmeiner (2025)
230 Seiten
kt.