Super-Junge
Auf den ersten Seiten wird pausenlos erzählt, wie toll "Super-Junge" ist, was er alles Tolles machen kann und wie sehr ihn alle bewundern. Am Anfang sind Leonie, Franz mit der Brille, die kleine Thea und ihre Freunde auch mächtig beeindruckt. Doch
allmählich merken sie, dass der angeberische Junge gar nicht so super und sogar richtig blöd ist. Am Ende spielen sie lieber alleine ohne den Angeber und das macht viel mehr Spaß. - Die Geschichte ist zeichnerisch wunderbar dargestellt. Zu Beginn wird die Bewunderung der anderen "normalen Kindern" gelungen dargestellt und Super-Junge steht mit seinem Können ihm Mittelpunkt. Am Ende steht Super-Junge allein da und fühlt sich gar nicht mehr so toll. Eine lehrreiche Geschichte, die jedem Kind vermittelt, dass bei Angebern meist nicht viel dahintersteckt und dass jeder auf seine Art super ist. - Gerne empfohlen.
Nicole Schuster
rezensiert für den Borromäusverein.
Super-Junge
von Kai Lüftner. Mit Super-Bildern von Alexander von Knorre
Ars-Ed. (2015)
[14] Bl. : überw. Ill. (überw. farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4