Das Gegenteil von cool
An ihrer Schule ist Gretchen in einer uncoolen Zweierclique mit ihrer Freundin. Doch sie entdeckt ihre Leidenschaft fürs Schwimmen und für die coole Sportlerclique. Und da ihre Chemie-Noten dem Abgrund zustreben, erhält sie von ihrem Mitschüler
James Chemie-Nachhilfe. James' tödlicher Autounfall rüttelt Gretchen auf aus ihrer Fixierung auf Coolness. Sie erkennt James' Stärke, der als Chemie-Nerd zwar als uncool galt und gemobbt wurde, aber die Dinge in seinem Leben verwirklichte, für die er brannte. Als sie endlich ihre eigenen Fähigkeiten - das Schreiben von Gedichten - öffentlich einsetzt, wird die Frage nach Coolness bedeutungslos, und sie findet dennoch Anerkennung. In eine komische und später tragische Geschichte verpackt, vermittelt die Autorin den Lesern das Gefühl, dass das Hinterherlaufen scheinbar angesagter Personen oder Verhaltensweisen nur hohle Masken und keine authentischen Menschen erzeugt. Kann problemlos überall eingesetzt werden als Unterhaltung mit ein wenig Stoff zum Nachdenken. (Übers.: Katrin Behringer)
Lotte Schüler
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Das Gegenteil von cool
Ria Voros
Bloomoon (2015)
233 S. : Ill.
kt.