Das Haus ohne Lichter
Alle Häuser in der Nachbarschaft erstrahlen im weihnachtlichen Glanz, nur ein noch unbewohntes Haus bleibt dunkel. Werden seine neuen Bewohner:innen es auch beleuchten und schmücken? Aber nach dem Einzug geschieht nichts! Es ist ganz traurig, obwohl
Huda und ihre Familie ihm ansonsten viel Freude bereiten. Warum muss es dunkel bleiben, während alle um es herum leuchten, ja, vor einiger Zeit auch bereits in anderen Häusern das hinduistische und jüdische Lichterfest gefeiert wurden? Aber dann, endlich, in einer Neumondnacht, darf das Haus an Eid (Hochfest im Islam) im Licht erstrahlen. – Eine gelungene Geschichte zur ersten Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Religionen, die durch kurze Anmerkungen zu den Hochfesten des Islams ergänzt wird. Die schönen Illustrationen mit stimmiger Farbgebung weisen teils Wimmelbildcharakter, teils meditative Züge auf. Für jede Bestandsgröße sehr gut geeignet, besonders in Büchereien, die mit Kitas zusammenarbeiten.
Margit Düing Bommes
rezensiert für den Borromäusverein.
Das Haus ohne Lichter
geschrieben von Reem Faruqi ; illustriert von Nadia Alam ; aus dem Englischen von Aisha Meier-Chaouki
arsEdition (2025)
[40] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4