The dagger and the flame
Seraphine sucht nach dem Mord an ihrer Mutter Schutz bei der Mantelgilde in Fantomes Hauptstadt Valterre. Die Mantel- und die Dolchgilde sind Erzfeinde seit den Zeiten ihrer Gründerväter, die sich im Streit über die Verwendung der gefährlichen
Schattenmagie Shade entzweit haben. Sera erhofft sich bei der Mantelgilde Unterstützung bei ihren Racheplänen gegen den vermeintlichen Mörder ihrer Mutter, der nun auch Sera auf den Versen ist. Doch der junge Ransom sucht nicht Seras Tod, sondern Erlösung durch ihre Hand. Das letzte Vermächtnis von Seras Mutter ist eine Kette mit Lightfire, dem einzigen Gegenmittel gegen das Shade, das sich langsam durch seinen Körper frisst. Das Heilmittel ist aber begrenzt und außerdem die einzige Möglichkeit, die unheimlichen Schattenmonster aufzuhalten, die Valterre bedrohen. Sera muss sich zwischen dem Wohl der Stadt und dem Leben eines Mörders entscheiden. – Diese neue Romantasy ist dem Young Adult Genre zuzuschreiben, nicht zu spicy und somit perfekt für Jugendliche geeignet. Die Geschichte ist spannend erzählt und mit einigen Wendungen und Nebenplots versehen. Die beiden Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und versprechen Entwicklungspotential im zweiten Band. Alles in allem ein guter Roman aus dem Genre, der breit empfohlen werden kann.
Stefanie Simon
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
The dagger and the flame
Catherine Doyle ; übersetzt aus dem Englischen von Barbara Imgrund
one (2025)
555 Seiten : Illustration (farbig), Karte
kt.