Mein Opa und Charley
Henry lädt seinen Opa ein ihn zu besuchen, um seinen Hund Charley kennen zu lernen. Der Opa kommt mit dem Zug und in der tief verschneiten Landschaft trägt der Wind seine Mütze davon. Charley jagt ihr hinterher, doch bald ist auch er verschwunden.
Mit der Mütze taucht er wieder auf und die anfängliche Skepsis zwischen Opa und Charley weicht der gemeinsamen Nachtruhe. - Landschaft und Figuren sind illustratorisch einer "guten alten Zeit" zuzuordnen; sie strahlen altmodischen Charme aus, ohne dass dies einen abwertenden Klang haben soll. Die kleine Erzählung greift den Vorgänger-Band "Ein Zuhause für Charley" (BP/mp 14/459) nahtlos auf, welchen man aber nicht kennen muss, um diesen jetzt zu verstehen. Wie jener ist auch diese warmherzige kleine Episode der Zuneigung gewidmet, die Menschen untereinander und Mensch und Tier verbindet. - Ein winterliches Vergnügen für viele kleine Bilderbuchfans.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Mein Opa und Charley
Amy Hest. Bilder von Helen Oxenbury
Aladin (2014)
[18] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4