Die dunklen Lichter von Paris
Als Aimée Leduc damit beauftragt wird, eine Fotodatei zu entschlüsseln, ahnt sie noch nicht, dass sie bald in eine Mordermittlung verstrickt wird, deren Anfänge fast 50 Jahre zurückliegen. Als sie das Ergebnis ihrer Auftraggeberin Lili Stein überbringen
will, findet Aimée diese ermordet vor. Jemand hat ihr ein Hakenkreuz in die Stirn geritzt. Die Polizei tut dies zunächst damit ab, dass die alte Dame Jüdin und die Übergriffe der Neo-Nazis in letzter Zeit immer heftiger geworden sind, aber Aimée glaubt nicht daran. Sie beginnt die Geschichte der Steins zu durchleuchten und trifft bald auf Spuren eines weiteren Mordes, der zur Zeit der Besatzung im selben Haus geschah. Lili Stein war damals Zeugin, aber der Täter wurde nie gefasst. Aimée vermutet, dass er nun zurückgekehrt ist, um sein Werk zu vollenden. - Die sich steigernde Spannung des Krimis ist gegen Ende beinahe mit Händen zu greifen. Die Autorin entwirft ein großartiges und durchdachtes Szenario in den Straßen von Paris und fesselt den Leser bis zur letzten Seite. Fantastisch! (Übers.: Carolin Hoffmann)
Stefanie Simon
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Die dunklen Lichter von Paris
Cara Black
Thiele (2013)
379 S. : Kt.
fest geb.