Ein Laden in Paris
Die junge Teresa lebt in Madrid. Nach dem Tod ihrer Eltern wurde sie von ihrer Tante sehr streng und lieblos erzogen. Sie ist mit ihrem Leben unzufrieden, ihr fehlt es an Abwechslung und alles erscheint ihr grau. Eines Tages findet sie ein Schild eines
alten Ladens in Paris. Auf dem Schild liest sie den Namen Alice Humbert, der sie neugierig macht. Kurzerhand zieht sie von Madrid nach Paris, um mehr über die Frau zu erfahren, und in der Hoffnung, Farbe in ihr Leben zu bringen. Alice ist eine junge Frau aus bescheidenen Verhältnisse, die im Paris der 1920er Jahre lebt. Sie verdient ihr Geld damit, für die Künstler des Augenblicks zu posieren, unter anderem für Coco Chanel. – In diesem Roman verwebt Máximo Huerta die Geschichten zweier Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, die ihrem Leben Sinn geben wollen. Dabei widmet er sich Themen wie Liebe, Familie, zweiten Chancen und der Widerstandsfähigkeit. Im Mittelpunkt steht dabei die persönliche Entwicklung der beiden Frauen. Der Roman wechselt immer wieder zwischen Teresas und Alices Geschichte, bis ihre beiden Geschichten am Ende verbunden werden.
Theresa Linhard
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Ein Laden in Paris
Máximo Huerta ; aus dem Spanischen von Anja Rüdiger
Thiele Verlag (2024)
311 Seiten
fest geb.