Emil 32
Ferdinand hat Angst vor der Dunkelheit und deshalb hat er abends mindestens tausend Ausreden, warum er noch nicht ins Bett gehen kann. Aber irgendwann liegt er dann doch im Bett, zieht sich die Decke bis über beide Ohren und blickt in all die unheimlichen
Schattengestalten in seinem Zimmer. Doch diesmal ist alles anders: der Schlafwichtel Emil 32 verliert aus Versehen seine Mütze und wird dadurch für Ferdinand sichtbar. Mit einer hellen Stirnlampe erhellt er für Ferdinand die Schattengestalten. Der Dinosaurier wird zu seinem Lieblingskran, die Schlange zum Springseil und die zwei Riesen zu Tannenspitzen. Und auch die andern Schlafwichtel werden für Ferdinand sichtbar und helfen ihm, gut einzuschlafen und keine Angst mehr vor der Dunkelheit zu haben. - Eine einfühlsame Geschichte für Kinder über die Angst vor der Dunkelheit und das Zubettgehen. Das Problem der Schattengestalten ist für die meisten Kinder nachvollziehbar und die Geschichte Emil32 bietet eine Gelegenheit, über diese Angst zu sprechen. Sehr bunte Illustrationen unterstützen den Text und bieten viele Möglichkeiten zum Entdecken und Finden. Sehr empfehlenswert.
Veronika Remmele
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Emil 32
Idee und Ill. von Maja Bach. Text von Michael Engler
Bohem press (2011)
Ferdinand und Paula
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3