Es war, als würde ich fallen ...

Die Autorin beschreibt als Betroffene sehr eindrücklich, wie die Psychose erstmalig von ihr Besitz ergriffen hat. Nach und nach hat sie präventive Strategien entwickelt und damit der Psychose in den letzten 20 Jahren keine Chance Es war, als würde ich fallen ... gegeben. Präventiv schützt sie sich vor der Reizüberflutung der Umwelt, zwingt sich zur heilsamen Zweisamkeit mit ihrem Ehemann, dem Hochachtung gebührt für seine selbstlose Liebe. Es wird authentisch dargelegt, wie die Ergebenheit in den Willen Gottes und der unerschütterliche Glaube an seine Allmacht, das tägliche Gebet und die Dankbarkeit für das geschenkte Leben innerliche Gelassenheit und Akzeptanz des eigenen Schicksals schenken. Gläubige werden Frau Dingeldey zustimmen, weil eine dankbare vertrauensvolle Beziehung zu Gott selbst einem durch Krankheit überschatteten Leben Sinn und Tiefe verleiht. Aber auch für alle anderen Begleiter psychisch beeinträchtigter Menschen ist das Buch ein guter Ratgeber. Für alle Bestände empfohlen.

Gudrun Schüler

Gudrun Schüler

rezensiert für den Sankt Michaelsbund.

Es war, als würde ich fallen ...

Es war, als würde ich fallen ...

Rosemarie Dingeldey
Neufeld (2011)

92 S. : Ill.
kt.

MedienNr.: 353528
ISBN 978-3-86256-018-9
9783862560189
ca. 11,90 € Preis ohne Gewähr
Systematik: Bi, Na
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