Der Sprung ins Wasser

Isabel muss - unbeabsichtigt - ein Wochenende alleine zubringen. Sie schwankt zwischen Freude über die grenzenlose Freiheit und einem mulmigen Gefühl. Moritz soll zum ersten Mal Klavier vor einem großen Publikum spielen. Lea muss vom Dreimeterturm Der Sprung ins Wasser springen. Sie erlebt Spott von Freundinnen und Zuspruch von unerwarteter Seite. Eine heimliche Übernachtung von Erik und Yannik in einer selbstgezimmerten Hütte endet mit einem Überfall und einer neuen Freundschaft. Charlotte schildert in ihren Tagebucheinträgen wie sie im Bus einen älteren Jungen kennenlernt, ihn zunächst nett, dann unheimlich findet. Ein Junge erzählt, wie seine Freundschaft zu einem geistig behinderten Jungen beinahe im Streit endet, weil er sich seiner schämt. Und Fannys großer Bruder ist der Schwarm ihrer Freundin, was sie ganz schön nervig findet. - Die sieben jeweils in sich abgeschlossenen Geschichten erzählen von alltäglichen Situationen, in denen auf unterschiedliche Weise Mut gefordert ist. Mal müssen die eigenen Ängste bezwungen, mal äußere Gefahren bestanden werden. Die Hauptfiguren stehen am Ende der Kindheit bzw. am Übergang zur Pubertät und sie lösen die Probleme glaubhaft auf je eigene Art. - Neuauflage eines Buches von 2000. Trotz kartoniertem Einband inhaltlich ein Gewinn für alle Büchereien.

Astrid Frey

Astrid Frey

rezensiert für den Borromäusverein.

Der Sprung ins Wasser

Der Sprung ins Wasser

Anne Maar
Tulipan-Verl. (2013)

138 S. : Ill.
fest geb.

MedienNr.: 377909
ISBN 978-3-86429-120-3
9783864291203
ca. 9,95 € Preis ohne Gewähr

Borromäus-Altersempfehlung: ab 10
Systematik: K
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