Juko und die starken Kinder
Die Steinzeit-Kinder Aibi, Ulin und Miri sind froh, in bequemeren Zeiten zu leben, in denen man nicht mehr nomadisch, sondern sesshaft ist; so haben sie sich auch mit den Tieren, die zur Siedlung gehören, angefreundet. Umso größer ist ihre Aufregung,
als das Lieblingsschaf für das Dorffest geschlachtet werden soll. Listig bieten sie an, das Kochen zu übernehmen, und bereiten mit großem Eifer ein vegetarisches Fest vor. Ganz fleischlos geht es aber nicht, der Nährwert ist für die Erwachsenen nicht hoch genug – der Kompromiss lautet: keine Tiere, die einen Namen erhalten haben, nur Wildtiere aus dem Wald. Ob das funktioniert? – Die eingehende Steinzeitgeschichte wird mit viel Humor und überraschenden Wendungen erzählt; die Kinder sind pfiffiger als die Erwachsenen. Die in kräftigen, leuchtenden Farben gehaltenen Illustrationen arbeiten die humorvollen Aspekte deutlich heraus und lassen die Szenen sehr plastisch und lebendig erscheinen. – Vorschulkinder ab 5 Jahren dürften viel Vergnügen an der umfangreichen Geschichte und den spaßigen Illustrationen haben, gerne empfohlen.
Birgit Karnbach
rezensiert für den Borromäusverein.
Juko und die starken Kinder
Jutta Nymphius ; Volker Fredrich
Tulipan Verlag (2025)
[32] Seiten : farbig
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 5