Der kleine Strohhut
Der kleine Strohhut ist glücklich, überall bei Annas Spielen dabei zu sein. Als sie ihn einmal im Park vergisst, bekommt er nachts Angst, denn er hört seltsame Geräusche. Am Morgen trägt ihn ein Windstoß über eine Hecke, so dass Anna ihn nicht
findet. Er sieht und hört sie, kann aber nicht rufen. Traurig bleibt er alleine zurück. Und als die Tage kälter werden, fällt er in einen tiefen Schlaf. Als er im Sommer wieder erwacht, ist er das Nest für drei kleine Igel geworden. - Vermenschlichungen von Tieren im Kinderbuch sind ein gewohntes Phänomen, hier ist es ein Ding, das Gefühle hat und in der Kälte zittert. Die Autorin schreibt seit 2008 für ihre eigenen Kinder Geschichten, die teilweise veröffentlicht wurden. Der sparsame Text ist detailreich von Feridun Oral in farbigen Aquarellbildern illustriert, die zum Innehalten einladen, um die Reise des kleinen Hutes zu verfolgen. - Für alle Büchereien geeignet.
Karin Blank
rezensiert für den Borromäusverein.
Der kleine Strohhut
Céline Lamour-Crochet. Bilder von Feridun Oral
Mined. (2012)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 4