Nie tiefer als in Gottes Hand
Meist sind es keine sensationellen und offensichtlichen Erlebnisse, die einem Menschen vor Augen führen, dass er nicht allein ist, auch wenn es vordergründig gerade so scheint. In 50 Geschichten berichten 50 unterschiedliche Menschen von solchen
Erfahrungen, die meist auch mit Not und Leid zu tun haben, in denen sich diese negativen Erscheinungen aber manchmal durch die erspürte oder aus Zeichen gedeutete Nähe Gottes umkehrt in impulsive Freude und Glück. Manchmal, nicht immer - es sind keine schöngefärbten Erzählungen, auch Tod und Scheitern kommen oft vor, doch immer auch dabei die Gewissheit, dass der Schmerz darüber nicht allein bewältigt werden muss, sondern dass Gottes Beistand und Trost da sind. Ein nicht nur sprachlich abwechslungsreiches und oft berührendes Buch ist so entstanden, und jede/r Leser/in wird sich an der einen oder anderen Stelle wohl auch wiederfinden. In solch unaufdringlicher Art und Weise von nicht prominenten, sondern ganz normalen Menschen so authentisch ihre (Gottes-)Erfahrungen mitgeteilt zu bekommen, ist etwas Besonderes - und daher sollte das Buch in keinem Bestand fehlen!
Susanne Elsner
rezensiert für den Sankt Michaelsbund.
Nie tiefer als in Gottes Hand
Andi Weiss (Hrsg.)
Gerth Medien (2012)
160 S. : Ill.
fest geb.