Die Schnellimbissdetektivin
Hannah Abram ist eine unruhige Frau, Ende zwanzig, die ihren Job bei der Londoner Polizei verloren hat, weil sie sich gegen einen Kollegen zur Wehr gesetzt hat. Jetzt arbeitet sie in Digbys heruntergekommener Imbissbude und übernimmt kleine Aufträge,
die meistens viel Arbeit und wenig Geld bringen: sie sucht nach verschwundenen Hunden, nach Kartoffeln, die aus einer Kleingartenanlage entwendet wurden und versucht herauszufinden, wer einem älteren Herrn Müll vor die Tür kippt. Da kommt ihr ein Auftrag gelegen, bei dem die Bezahlung gesichert ist. Sie soll die Stiefschwester ihres Mandanten ausfindig machen, die sich nach langer Zeit möglicherweise telefonisch gemeldet hat. Die Handlung spielt in London der Post-Brexit-Zeit und nach den ersten Phasen der Corona-Epidemie. Der Schreibstil passt zur Figur: rotzig, witzig, sozialkritisch (wie immer bei Liza Cody). Ein kurzweiliger Detektiv-Roman, empfehlenswert.
Die Schnellimbissdetektivin
Liza Cody ; Deutsch von Iris Konopik
Argument Verlag (2024)
Ariadne ; 1275
351 Seiten
kt.