Der Mann, der keine Feuerwaffen mochte - 1. Blaue Bohnensuppe
Byron Peck, britisch gestylter Anwalt, der Feuerwaffen verabscheut, kann in der Wüste Arizonas des ausgehenden 19. Jahrhunderts nur fehl am Platz sein. Begleitet wird er von dem riesigen, schweigsamen Knut Hoggard, der gerne seine Fäuste sprechen
lässt. Tim Bishop, ein liebeskrankes Greenhorn, vervollständigt das Trio. Alle drei Männer stehen in Beziehung zu Margot de Garine, die in die Fänge eines Räuberhauptmanns geraten ist. Zwei der Männer wollen sie jedoch töten, während nur einer sie zu retten versucht. Margot indes interessiert sich nur für ihr eigenes Wohlergehen und will nur ihre eigene Haut möglichst vorteilhaft retten. Aus dieser Mischung entsteht eine rasante, ironische Story gewürzt mit satirischen Elementen. Witzige, gelegentlich brutale Zeichnungen mit atmosphärisch intensiver Farbgebung ergänzen diese gelungene Mischung von Western und Gangsterkomödie. Für ausgebaute Erwachsenencomic-Bestände.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Mann, der keine Feuerwaffen mochte - 1. Blaue Bohnensuppe
Text: Wilfrid Lupano. Zeichn.: Paul Salomone
Splitter (2012)
Der Mann, der keine Feuerwaffen mochte ; 1
47 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.