Quästor - 1. Menage à Troja
In vorderster Reihe kämpft Idomeneus mit seinem getreuen Schildträger Aesus im Heer der Griechen gegen Troja. Als er beim Fall Trojas Zeuge des brutalen Gemetzels wird, legt er seine Waffen nieder und wird Quästor, mit dem Ziel Verbrechen zu bestrafen.
Einige Jahre später ist Ido ein erfolgreicher Quästor, bei dem jedoch das ausschweifende Leben seine Spuren hinterlassen hat. Ido ist zu einem etwas plumpen, aufgedunsenen Angeber geworden, der sich hauptsächlich für leichte Mädchen interessiert. In diese Langeweile platzt eine wunderschöne, temperamentvolle Frau hinein. Es gelingt ihr Ido und seinen treuen Aesus dazu zu überreden ihr auf ein Schiff zu folgen um ihr bei der Lösung eines Falles zu helfen. Schon auf dem Weg zum Hafen müssen die beiden Helden erkennen, dass sie sich mit außergewöhnlichen Gefahren auseinandersetzen müssen und als sie das Tor des Herkules passieren wird deutlich, dass sie in eine unbekannte Welt segeln. Die farbigen Zeichnungen sind durchweg dynamisch und voller Details. Die Charaktere sind deutlich herausgearbeitet und zeigen eine sprechende Mimik. Durch zahlreiche Anspielungen entsteht eine leise Ironie, was den ersten Band dieser Serie über den Durchschnitt hebt. Die vielen griechischen Ausdrücke, die in Fußnoten übersetzt werden, erinnern etwas an die Asterix-Reihe.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Quästor - 1. Menage à Troja
Text: Jean-Luc Sala. Zeichn.: Nicola Saviori
Splitter (2012)
Quästor ; 1
47 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.