Der Glöckner von Notre Dame - 1. Der Tag der Narren
Am Dreikönigstag 1482 findet ein Narrenfest vor dem Pariser Justizpalast statt. Das einfache Volk wählt den verkrüppelten Quasimodo zum Narrenpapst. Esmeralda, eine bettelnde, tanzende Zigeunerin, zieht die Männer in ihren Bann, auch den einfachen
Quasimodo. Angelehnt an Victor Hugos Roman entwickelt sich in drei Bänden eine komplexe, tragische Geschichte, von Pierre Gringoire, einem Philosophen, beobachtet und kommentiert. Das Cover präsentiert schwungvoll in roten und kräftigen gelben Farben die Tänzerin und ihre Ziege. Mit wenigen prägnanten Zeichnungen werden die weiteren Charaktere eingeführt, deren Mimik ihre starken Gefühle widerspiegelt. Braune, ockerfarbene und beige Töne stehen im spannenden Kontrast zur rasanten Handlung. Schade, dass von der namengebenden Kathedrale keine Hintergrundzeichnung zu finden ist. Eine interessante Möglichkeit, diesen Klassiker der Weltliteratur jugendlichen Lesern nahezubringen.
Ursula Reich
rezensiert für den Borromäusverein.
Der Glöckner von Notre Dame - 1. Der Tag der Narren
nach Victor Hugo. Adaption & Storyboard: Robin Recht. Zeichn.: Jean Bastide
Splitter (2013)
Der Glöckner von Notre Dame ; 1
47 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.