Wollodrin - 1. Der Morgen der Asche

Seit Jahren befinden sich Menschen und Zwerge gegen die Orks im Krieg. Viele Feldzüge und Schlachten haben Opfer gefordert und die Überlebenden sind von den entsetzlichen Erfahrungen gezeichnet. Die ungleiche Gruppe der aus dem Kerker Flüchtenden Wollodrin - 1. Der Morgen der Asche hat somit keinen Grund, erleichtert zu sein, vielmehr müssen aus Kriegern, Kämpfern und auch Verrätern Gefährten werden, die füreinander einstehen, damit dieses Himmelfahrtskommando gut ausgeht. Denn die Orks, ein in viele Stämme aufgeteiltes Volk, stirbt aus. Ihre Situation ist bitter und sie werden von Verzweiflung getrieben. Es fällt ihnen nicht leicht, wieder in den Krieg zu ziehen, könnte er doch das Ende ihrer Art bedeuten. Doch jeder der Gefangenen hat eine eigene Geschichte, die ihn gegen die Orks aufbringt und beschreibt, wie sie zu den Personen wurden, die sie sind. Jérôme Lereculey nimmt diese Stimmung in seinen Illustrationen perfekt auf. "Wollodrin" ist düster, die Farben Grau und Braun dominieren. Trotzdem verfügen die Bilder über kleinste Details, die es einfach machen, die Emotionen der einzelnen Personen nachzuvollziehen und mit ihnen mitzufühlen. Man darf gespannt auf die Fortsetzung sein. - Gerne für alle Bestände empfohlen.

Jutta Weber

Jutta Weber

rezensiert für den Borromäusverein.

Wollodrin - 1. Der Morgen der Asche

Wollodrin - 1. Der Morgen der Asche

Text: David Chauvel. Zeichn.: Jérôme Lereculey
Splitter (2014)

Wollodrin ; 1
111 S. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.

MedienNr.: 580043
ISBN 978-3-86869-715-5
9783868697155
ca. 22,80 € Preis ohne Gewähr
Systematik: SL
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