Pongo sucht die Sonne
Pongo, der Orang-Utan, will aus dem düsteren, regnerischen Dschungel heraus und sucht die Sonne, die ebenso schön orange ist wie er selbst. Er findet auch orange Dinge wie eine Schlange oder einen Pavian-Hintern. Als er Papaya trifft, ein wunderschönes
Orang-Utan-Mädchen, zeigt sie ihm den richtigen Weg zum Sonnenaufgang. Bei den doppelseitigen Illustrationen herrschen natürlich Orange in vielen Schattierungen sowie Grün- und Brauntöne vor. Die Strichführung der Ölkreide oder Buntstifte ist oft gut zu sehen und bewusst für die Darstellung der Dschungelszenen eingesetzt. Da die Richtung, in der sich die Hauptfigur bewegt, "nach oben" ist, ergeben sich viele interessante Perspektiven. - Die Suche nach der Sonne wird zu einer Reise mit außergewöhnlichen Begegnungen. Erzählt mit wenigen Worten, wirken die doppelseitigen Bilder umso stärker, zumal sie neben großen Farbflächen auch überraschende Details zeigen. - Für Büchereien ab mittlerer Größe eine künstlerisch sehr schöne Ergänzung des Bilderbuchbestandes.
Astrid Frey
rezensiert für den Borromäusverein.
Pongo sucht die Sonne
Jesse Hodgson
Knesebeck (2014)
[14] Bl. : überw. Ill. (farb.)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 3