Liebster Lytton!
30 Jahre lang sind die englische Schriftstellerin Virginia Woolf und ihr Kollege Lytton Strachey befreundet. Beide gehören zur berühmten „Bloomsbury Group“, benannt nach einem Londoner Stadtteil. Regelmäßig treffen sich dort Gleichgesinnte,
um über Literatur und Kunst zu diskutieren. Über ein Vierteljahrhundert schreiben sich Virginia und Lytton Briefe. Sie erzählen sich gegenseitig von ihren Reisen, von Büchern, die sie gerade lesen, von Bekanntschaften, die sie machen. Häufig tauschen sie sich über ihre literarische Arbeit aus. Der geistreich-witzige Ton ihrer Briefe wird nur selten durchbrochen, wenn es um Selbstzweifel, Einsamkeit oder die Sehnsucht nach Liebe geht. – Christine Henke hat den Briefwechsel herausgegeben, der nun erstmals auf Deutsch vorliegt. Umfangreiche Anmerkungen erläutern die in den Briefen angeführten Personen. Für eine literarisch interessierte Leserschaft und als Einstieg in Virginia Woolfs Werk geeignet.
Susanne Emschermann
rezensiert für den Borromäusverein.
Liebster Lytton!
herausgegeben und übersetzt von Christiane Henke
ebersbach & simon (2025)
blue notes ; 121
142 Seiten : Illustrationen
fest geb.