Kettenreaktion
Ein Mann bricht in einem Elektronikmarkt tot zusammen. Die Todesursache ist zunächst nicht festzustellen, aber die zuständigen Ermittler, Markus Wegener und Nina Gerling, haben bald einen Verdächtigen. Was zunächst wie Mord aus Eifersucht aussieht,
entpuppt sich jedoch bald als geschickter Plan, ein Kernkraftwerk unter Kontrolle zu bringen, und die deutsche Regierung zu erpressen. Der Plan gelingt, und auch Markus und Nina fallen in die Hände der Erpresser. Am Ende siegt natürlich die Gerechtigkeit, und die Liebe, denn zwischen den beiden Kollegen hat es schon lange gefunkt. Ein klassischer Krimi, der die Ermittlungsarbeit in den Vordergrund stellt und mit viel Humor garniert. Ein Humor allerdings, der hin und wieder etwas platt daherkommt und nicht davor zurück schreckt, auch an unpassenden Stellen zuzuschlagen. Die Figuren sind eher stereotyp gezeichnet und auf ein Grundmuster reduziert. Freunde klassischer Krimis werden sich daran allerdings nicht stören. Eine kurzweilige Lektüre.
Walter Brunhuber
rezensiert für den Borromäusverein.
Kettenreaktion
Sebastian Stammsen
Grafit (2011)
Grafit ; 388
345 S.
kt.