Ein Winter zum Ohrenwackeln
Matti und Janne besuchen in den Winterferien Tante Olga auf ihrem Hof im Norden. Als es plötzlich zu schneien beginnt, helfen die Jungen ihrer Tante, sich um die Wildtiere im nahen Wald zu kümmern. Immer heftiger wird das Schneetreiben und als die
drei gerade tief im Wald eine Futterraufe auffüllen wollen, geht Matti im Schneesturm verloren. Welch ein Glück, dass Nero, der Hund, dabei ist, der den Jungen rasch wiederfindet – und auch Matti hat etwas gefunden: Er ist doch tatsächlich dem wilden alten Keiler Wampe begegnet. Doch der hatte viel mehr Angst vor Matti als Matti vor ihm. – Kristina Anders erzählt in ihrem Buch eine spannende Wintergeschichte, die sich sehr gut für etwas geübtere Erstleser:innen zum Alleinelesen eignet. Durch die poetische Sprache, den feinen Humor und den Sprachwitz der Autorin macht es aber ebenso Freude, dieses Buch vorzulesen. Es ruft eine gemütliche, heimelige Winteratmosphäre hervor, zu der auch die feinen, stimmungsvollen Illustrationen der Autorin beitragen. Die Bilder laden zum Betrachten und Verweilen ein. Nebenbei lernt man noch einiges über das Verhalten unserer Wildtiere im Winter. – Ein rundum gelungenes Erstlesebuch für die kalte Jahreszeit.
Kirstin Kreis
rezensiert für den Borromäusverein.
Ein Winter zum Ohrenwackeln
Kristina Andres
Moritz Verlag (2025)
59 Seiten : zahlreiche Illustrationen (farbig)
fest geb.
Borromäus-Altersempfehlung: ab 7
Auszeichnung: Erstlesebuch des Monats